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Die Nachkriegszeit und die DDR Nach dem 2. Weltkrieg 1945 war zum einen Sport verboten und zum anderen, Vereinsgelände, Anlagen und Boote zerstört. Nur langsam begann sich das Leben zu normalisieren und so fanden die Bürger der Stadt auch wieder Zeit und Lust zum Sport. Erst 1948 kommt wieder Leben in den Sport. Die Sportgemeinschaft "Freiheit" wird gegründet, darunter auch 59 Wassersportler. Im Jahr 1949 wurde die Sportgemeinschaft umbenannt in "SG-Verwaltung" und das Wassersportgelände den 4 Abteilungen Kanu, Segeln, Schwimmen und Rudern zur kostenlosen Nutzung Übergeben. Die Instandsetzung der Gebäude und der Boote nimmt zu dieser Zeit sehr viel Zeit in Anspruch. Langsam begann wieder der regelmässige Trainingsbetrieb und erste Erfolge stellten sich ein. 1950 wird das erste neue Boot gekauft, ein K2. Im Jahr 1951 wird die "Betriebssportgemeinschaft Einheit Rathenow" gegründet, Kanu ist hier eine von 12 Sektionen. 1956 / 57 wird auf dem Gelände die Gaststätte Wassersport errichtet und 1960/61 ein neues Bootshaus, 1980/81 ein Sanitärgebäude gebaut. Allen Rathenowern ist der "Wassersport" bekannt und beliebt mit seinen Sporteinrichtungen, der Gaststätte und dem Freibad an der Havel für Freizeit, Sport und Geselligkeit. In den Jahren 1951 bis 1955 entwickelte sich in Rathenow eine Kanuslalom Gruppe. Fachleute entdeckten die "Großen Archen", ein Wehr in der Havel, als Stadion für den Kanuslalom. Es wurden 2 x DDR Meisterschaften und 1x gesamtdeutsche Meisterschaften im Kanuslalom ausgetragen. Der Trend nach mehr Wildwasser lies Rathenow jedoch an Bedeutung für diese Kanu Variante verlieren. In der DDR Zeit wurde der Kanu Rennsport in Rathenow stark entwickelt. 1956 belegte der Verein in der Jahrespunktewertung des Kanuverbandes der DDR den 6. Platz. In den weiteren Jahren kamen DDR Meister, Bezirksmeister aus Rathenow und viele Sportler aus Rathenow belegten gute Plazierungen bei nationalen Wettkämpfen. Nicht zuletzt durch die vielen Erfolge wurde ab 1967 der Rennsport in Rathenow gefördert. Die Sektion Kanu der BSG Einheit Rathenow wurde Trainingszentrum im Bezirk Potsdam. Viele talentierte Sportler wurden seither hier entdeckt, gefördert und an die Sportschule nach Potsdam delegiert.
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